Pädagogen-café
 
Achtung
 
Sozialarbeit wird zunehmend in lebensweltlichen Zusammenhängen praktiziert. Das hat eine Auffächerung von Hilfeformen zur Folge, die − von Situation zu Situation unterschiedlich − bestimmte Ressourcen der Lebenswelt, vor allen Dingen in Familie, Schule und Freizeit nutzen, teilweise sogar erst ins Leben rufen. Diese Arbeit findet in Fällen ausdrücklicher Hilfebedürftigkeit statt (zum Beispiel als Hilfe zur Erziehung), aber auch in zahlreichen Projekten, die insgesamt die psycho-soziale Infrastruktur verbessern und als niederschwellige Hilfen im Fall eingesetzt werden. 

Im Rahmen der so skizzierten Arbeit gibt es zahlreiche Schnittmengen in der Zuständigkeit von Pädagogen in Schulen, Ämtern und Verbänden usw., die zur Wirksamkeit der lebensweltorientierten Arbeit gut abgestimmt sein müssen. Aus dieser Abstimmungs- und Koordinationsarbeit ergeben sich zahlreiche Kontakte zwischen Pädagogen, die sich auch in Fall- und Projektabläufen wiederholen und bewähren. 

An vielen Stellen dieser Fachverflechtungen gibt es Ideen und Anregungen, über die laufenden Kontakte hinaus, die Kooperation zu konsolidieren, zu konzeptionieren und einen Fachaustausch zu betreiben, der exemplarisch wie auch grundsätzlich ist. 

Bisher gibt es stadtteilbezogene Arbeitskreise, die einen Großteil der projektbezogenen Information und Kooperation austauschen helfen. Die zweckfindende und deshalb zunächst zweckfreie Zusammenkunft zum Kennenlernen, Austauschen und Projektieren fehlt weitestgehend. Versuche von Pädagogenstammtischen haben bisher die schwierigen Bedingungen (Ansprache / Zeit / Ort / Zentralthema) nicht so variieren können, dass diese Versuche langfristig durchgeführt werden konnten. 

Jetzt gibt es die Konzeptidee − in der Kooperation des Schulmuseums (Bereich Schule, Projekt Schulkultur, Frau Cahoj-Roosen) und des Jugendamts − Regionalteam Osterfeld (Herr Ortmann), ein Pädagogen-Café zu veranstalten. Die Konzeptidee beinhaltet die Grundentscheidung für einen geeigneten Ort im Schulmuseum: Zentrale Lage, ruhige Atmosphäre, anregendes Ambiente, technische Möglichkeiten für thematische Exkurse und darüber hinaus kann das Pädagogen-Café an die noch zu entwickelnden Bedürfnisse angepasst werden.

Beide Einrichtungen verfügen über sich ergänzende Verzeichnisse potentieller Interessenten. Angesprochen werden Pädagogen in Schule, Vorschule, Jugendhilfe, Kirchen und Verbänden. Darüber hinaus ist ohne Ausschluss anderer die große Gruppe der pädagogischen Honorarmitarbeiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter anzusprechen. Die unterschiedlichen regionalen Schwerpunkte, das Jugendamt Regionalteam arbeitet osterfeldbezogen, das Schulmuseum arbeitet stadtbezogen, ergänzen sich in idealer Weise. 

Es ist vorgesehen, das Pädagogen-Café monatlich anzubieten: Erstmalig am 
Donnerstag, den 13. März 2008, von 15.00 Uhr bis 21 Uhr, stattfinden.
Diese Einstiegsvorgabe kann an die Erfordernisse im laufenden Betrieb angepasst werden. 

Es wird mit dem Beginn für Getränke (Schwerpunkt Kaffee und Mineralwasser) und etwas Essen und eine Anregung für ein „Pädagogen“-Thema gesorgt und es besteht die Absicht, die Cafébesucher in diese Versorgung sukzessive einzubinden. 

Es wird ein gemeinsamer Werbetext für das Pädagogen-Café erstellt, der als Handzettel oder Mail auf vielen Wegen an die Adressanten weitergegeben wird. Die Datenbanken werden diesbezüglich abgeglichen und es werden intelligent-kreative Wege der Information und Werbung gesucht ...



 Am 13.März 2008 
Beim ersten mal ... 
... muss man immer mit einigen Unbekannten rechnen.
Das war auch so  beim ersten Pädagogen-Café am 13. März im Schulmuseum.

Wir haben uns dann aber bekannt gemacht. Es gab mehr Gesprächsstoff, als verarbeitet werden konnte.
Die Café-Idee mit wechselnden Besuchern in einem großzügigen Zeitrahmen ist voll aufgegangen. Es wurde häufig sogar an mehreren Stellen diskutiert und dies sogar bis über Öffnungszeit hinaus. Dabei war augenfällig, dass die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Café-Besucher kein Hindernis zu einem gemeinsamen Gespräch waren, eher im Gegenteil: Die Ausleuchtung der Themen wurde dadurch besonders vielfältig. Im Eifer neigte man dazu, sich eher untergeordnet mit Kaffee, Kuchen usw. zu beschäftigen; das hatten die Speisen und Getränke nicht verdient.

Nach reiflicher Diskussion und Überlegung werden wir das Pädagogen-Café nun monatlich öffnen, nämlich jeweils am dritten Donnerstag im Monat von 15 bis 21 Uhr.
Wir werden mittendrin, präzise um 18:30 Uhr und abseits des Cafés, nämlich im Museumsraum, in ein vorbereitetes Thema einführen, das mutmaßlich das Interesse der Café-Besucher trifft. Auch dazu nehmen wir gern Ideen auf oder bieten ein Bühne für Außergewöhnliches ...

 am 17. April 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Was passiert eigentlich mit Jugendlichen, die die Schule verlassen, weil sie im Rahmen der Jugendhilfe anderenorts untergebracht werden?
[Norbert Ortmann]

 am 15. Mai 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Eigentümliche Erfahrungen zwischen den Kulturen und ihre öffentliche Beachtung
[Olga Cahoj-Roosen]

 am 19. Juni 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Was machen die Niederländer anders? -- insbesondere zwischen Schule und Jugendhilfe
[Jos Krabben]

 am 21. August 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Wir sind im Bild!“ – zur Fotografie in der sozio-kulturellen Arbeit
[Jörg Briese]

 am 18. September 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Mit Sprache zur Bildung: Wie helfen Schule und Jugendhilfe?
[Dr. Claudia Ruff]

 am 16. Oktober 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Woran Jugendliche glauben
[Peter Krumpholz]

 am 20. November 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Lesen erLeben“ - die Oberhausener Leseinitiative
[Wilhelm Kurze]

 am 18. Dezember 2008 • Impuls um 18:30 Uhr:
Alltagsbegenungen 
[Nazife Öz-Haake]

 am 15. Januar 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
RAA Oberhausen - Regionale Arbeitsstelle Zuwanderung - Pflichtaufgaben und Projekte
[Dieter Kalthoff]

 am 19. Februar 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Netzwerkarbeit der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Oberhausen 
• Am Beispiel Tackenberg •
[Georg Zilly]

 am 19. März 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Was passiert eigentlich mit Jugendlichen, die die Schule verlassen, weil sie im Rahmen der Jugendhilfe anderenorts untergebracht werden? (Fortsetzung)
[Norbert Ortmann] 

 am 16. April 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Die etwas andere Gestaltung von Sozialkontakten - Der Wandergeselle
[Marcus Borowski] 

 am 14. Mai 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Das Aufgabenfeld der Familienhebamme
[Tanja Bartoschak-Strugala] 

 am 18. Juni 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Community Education
[Klaus Hoffmann]

 am 17. September 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Leben im Alter
[Sabine Matzke]

 am 15. Oktober 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Das Schiedsamt
[Doris von Prondzinsky-Lange]

 am 19. November 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
Das Ehrenamt
[Harald Elke]

 am 17. Dezember 2009 • Impuls um 18:30 Uhr:
„KunO.“ – Kinderuni Oberhausen
[Astrid Schröder] •ausgefallen•

 am 21. Januar 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Theaterleben, erleben, beleben“
[Anke Weingarte]

 am 18. Februar 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Psychotraumatologie – oder: How to survive“
[Michael May] 

 am 18. März 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Länger gemeinsam lernen“
[Cornelia Schiemanowski] 

 am 15. April 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Entwicklungshilfe - am Beispiel von Togo – von der einfachen Unterstützung zur Durchführung von Projekten“
[Brigita Inara Trzeczak]

 am 20. Mai 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Unterrichtstechnologie oder pädagogischer Eros“
[Klaus T. Hofmann]

 am 17. Juni 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Die Moschee im lebensweltlichen Kontext“
[Barbara Rudl] 

Sommerpause

 am 16. September 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„… in guten wie in schlechten Zeiten“
[Klaus Weinberg] 

 am 21. Oktober 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Das Glück - und was die Wissenschaft darüber (nicht) weiß“
[Klaus T. Hofmann] 

 am 18. November 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Ich trau´mich nicht mehr auf die Straße …“
[Johannes Paus] 

 am 16. Dezember 2010 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Glück und Glas, wie leicht …“ zur Kulturgeschichte des Glücks
[Klaus T. Hofmann] 

 am 20. Januar 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
„Wie passe ich in das Bild hinein …“  literarische Texte über Liebe, Leidenschaft und Migration
[Raci Helvali]

 am 17. Februar 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Auf den Hund gekommen
[Nicole Feldhoff]

 am 17. März 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Gesundheitliche Selbsthilfe für Migranten
[Umut Ezel]

 am 19. Mai 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Aus dem Erzählkoffer …
[Sabine Schulz]

 am 16. Juni 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Big Brothers Big Sisters - Was Mentoren bewirken …
[Benedikt Stumpf]

 am 21. Juli 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Aktion Sühnezeichen …
[Tobias Weihrauch]  

Sommerpause

 am 15. September 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Tarzans Vettern und Kaspar Hausers Geschwister - Nachrichten von „wilden Kindern“
[Klaus T. Hofmann]
[Ausschnitte aus der Bürgerfunksendung]

 am 20. Oktober 2011 • Impuls um 18:00 Uhr:
„Unsere Geschichten - eure Geschichte?“
Migration und Nationalsozialismus
[Djamila Boumekik]

 am 17. November 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Couragiert bis hilflos
der „Jugendclub Courage“ und das Integrationsprojekt
[Irma Seeger]

 am 15. Dezember 2011 • Impuls um 18:30 Uhr:
Der Steinkohlebergbau in Oberhausen
[Fritz Pamp]

 am 19. Januar 2012 • Impuls um 18:30 Uhr:
Die verlorenen Brüder -
Ein Motiv, drei Autoren: 
    Hanns-Josef Ortheil, Uwe Timm, Hans-Ulrich Treichel
[Klaus T. Hofmann]

 am 16. Februar 2012 • Impuls um 18:30 Uhr:
Der Zirkus als pädagogischer Lernort
- Anwendungsfelder von Zirkuskünsten in der Pädagogik
[Michael Held] 

 am 15. März 2012 • Impuls um 18:30 Uhr:
Kurz aber intensiv
Navigieren durch Bilderwelten
[Iris Gasenzer / Anja Schmid]

 am 19. April 2012 • Impuls um 18:30 Uhr:
Integration und Inklusion
Aufgaben, Leistungen und Organisation 
des Landschaftsverbandes Rheinland
[Frauke Borchers]

 am 21. Juni 2012 • Impuls um 18:30 Uhr:
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[NN]

































An jedem Café-Tag treffen sich  um 17:30 Uhr exklusiv die Honorarkräfte, 
die für das Jugendamt - Regionalteam Osterfeld - arbeiten.

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Pädagogen-Café* im Schulmuseum Oberhausen

Konzept
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